Atmung und Stimme

Atemübungen

Fensteratmung (Beruhigung)
Beginnen Sie am Rahmen links oben. Atmen sie an der kurzen Seite durch die Nase züging ein und atmen sie an der langen Seite ganz langsam durch den Mund mit einem „ffff“ aus.

Von Kop bis Fuß (Entspannung)
Imagination des Atemflusses. Atmen Sie durch die Schädeldecke ein und sammlen sie die Luft im Kopf. Schicken sie mit dem Ausatmer die Luft vom Kopf durch den Körper, und leiten sie die Luft durch die Füsse in den Boden aus. Kurzes Eintamen – langes austamen.

Wechselatmung (aus dem Yoga)
In der rechten Hand  sind  Zeige- und Muttelfinger eingeklappt. Mit dem Daumen und dem dem Ringfinger werden abwechseln die Nasenlöcher verschlossen.
Rechtes Naseloch verschliessen – links eintamen. Verschließen. Kurzes Innehalten.
Rechtes Nasenloch öffnen  und ausatmen.
Rechtes Naseloch einatmen. Verschließen. Kurzes Innehalten. Links ausatmen.
8 mal wiederholen. (http://www.yoga-vidya.de/de/asana/wechselatmung.html)

Luftballon (Tiefe Bauchatmung)
Legen Sie die Hände auf den Bauch. Stellen sich sich vor ihr Bauch ist ein Luftballon, die Luftröhre der Hals des Luftballons. Drücken Sie nun die ganze Luft auf dem Luftballon heraus. Der Luftstrom geht durch den Mund heraus mit einem „ffffff“. Wenn alle Luft heraus ist, lassen Sie ihre Bauchmuskulatur los. Dadurch atmen Sie automatisch ein. (Der Bauch weitet sich deutlich)
Wiederholen Sie die Übung mehrfach. Konzentrieren Sie sich nur auf das Ausatmen!

Kerze auspusten  (Aktivierung Zwerchfell)
Eine Hand legen Sie auf den Bauch, die andere macht eine Faust in Mundhöhe, der Daumen steht hoch (Kerzendocht). Mit kurzen Stößen (unterstützt durch ein kurzes Einziehen der Bauchmuskulatur) blasen Sie mit ihrem Luftstrom mit scxhnbell nacxheinderfolgenden kurzen „f“ „f“  „f“… die imaginäre Kerze aus. Nach jedem Stoß werden Sie automatisch Luft holen.
Wiederholen Sie die Übung mehrfach. Die Konzentration auf das Ausatmen.

Angenehmen Duft schnüffeln (Zwerchfell entspannen)
Mit der rechten Hand schöpfen Sie einen angenehmen Duft und führen die Hand bis zur Nase. Dort angekommen schnüffeln sie den Duft ein und füllen damit ihren Luftballon im Bauch. Ist der Luftballon voll, so schicken sie den Ausatmen aus dem Mund gleichmäßig mit einem fffffffffffffffffffffffff gerade von sich weg durch den Raum. Die rechte Hand mit ausgestrecktem Zeigefinger folgt dem Luftstrom gerade in den Raum.

Die Stimme

Die Stimme ist ein Muskel und unmittelbar mit dem eigenen Stressfaktor und den Gefühlen verknüpft. Je hektischer wir sind, desto schneller sprechen wir. Sind wir ärgerlich werden wir lauter, härter und höher. Sind wir enstannt und gelassen, ist unsere Stimme tiefe, weicher und unser Sprechtempo langsamer. Über Atem- und Stimmübungen können wir uns selbst entspannen und damit sowohl unsere Stimme, als auch unsere Stimmung beeinflussen.
Wichtig zu wissen ist ausserdem, das wir mit unsere Stimme bei unserem Gegenüber entweder gestresst oder gelassen wirken, sicher oder unsicher. Und: unsere Stimme/Stimmung überträgt sich direkt auf unser Gegenüber. Das kann fatale Folgen haben.

Lokomotive (Artikivierung Zwerchfell)
Mit dem Ausatmen schicken sie jeweils kurz ein „ f, s, sch“ 10 mal hintereinander in den Raum.
In der zweiten Runde setzten Sie das „sch“ jeweils lang bis alle Luft ausgelassen ist. (5 x wiederholen)

Dartpfeile (Artikulaition und Aktivierung Zwergfell)
Werfen Sie imaginäre Dartpfeile mit den Lauten p, t, k,

Weinkorken (Artikulation)
Beißen sie auf einen Weinkorken und sprechen Sie dabei einen Text möglichst deutlich.

Silbenbetonung (Stimmführung – stakkato, bestimmt)
Lesen Sie den Text langsam und betonen Sie dabei jede Silbe. 4 x bewusst wiederholen.
Starten Sie diese Übung nocheinmal und klopfen Sie bei jeder Silbe auf den Tisch

Achten malen (Stimmführung legato – gebunden weich)
Während Sie den Text lesen malen Sie vor sich mit einer Hand langsam groß liegende 8-ten

1 – 2 – 3 – 4 – 5 – 6  (Sprechtempo)
Sprechen Sie den Text extrem langsam (Zeitlupe) = Tempo 1
Sprechen Sie den Text so schnell sie können = Tempo 6
Versuchen Sie bewußt nun mit Tempo 2 , 3, 4 und 5 zu sprechen.
Steigerung: der Trainingswirkung:  Gehen sie beim Sprechen so schnell wie sie sprechen.

Hinweis:
Sprechen sie den Text immer laut. Nur so hat ihr können Sie den Effekt ins Bewußsstein bringen und wirlich gewinnbringend trainieren.
Nehmen zu dieser Übung ein kuzen Liedtext den sie auswenig sprechen können. Dadurch íst die Konzentraion voll auf dem Sprechen und  wesentlich wirksamer.
Machen Sie vor den Stimmübungen bitte drei Atemübungen zum bewußten Entsapnnen.

Resonanzräume

Unser Körper hat verschiedene Resonanzräume.
Jedem Resonanzraum kann ein Vokal zugeordnet werden.

Bei allen Übungen schicken wir den Ton imaginär durch diesen Resonanzraum aus unserem Körper hinaus. Um die Resonanzen zu erspüren, können wir die Hände jeweils dorthin legen.

i      Scheitelpunkt des Kopfes
durch die Schädeldecke senkrecht nach oben
Hände auf Schädeldecke

e     Nasenwurzel
durch das Nasenbein und Oberkiefer nach vorne
Finger auf Nasennebenhöhlen

a     Brustkorb, Herz
durch den Brustkorb nach vorne
Hände vorne auf den Brustkorb

o     Solarplexus
durch Bauch und Lenden rundherum heraus
Hände an die hinteren unteren Rippenbögen (schwer zu spüren)

u     Steissbein, Becken
durch Becken in den Boden
Hände auf die Hüften (selten zu spüren)

! Die Resonanzräume die wir benutzen aktiven die gleichen Räume beim        unserem Gegenüber. Dies gilt auch für eine Publkumsgruppe !